Mit der Einführung von Handelszöllen für den Export von Gütern in die USA veränderten sich 2025 für viele Staaten die wirtschaftlichen Aussichten teilweise stark. Trotz der hohen Unsicherheit blieben jedoch viele Unternehmen grundsätzlich optimistisch.
Die USA konnten eine Rezession verhindern, in Europa setzte sich der zaghafte Aufschwung fort und das chinesische Wachstum sank deutlich weniger als ursprünglich erwartet. Die Schweizer Wirtschaft zeigte sich resilient und entwickelte sich, trotz des Zolls der USA, dank vielen Gütern mit Alleinstellungsmerkmalen und hoher Qualität überraschend stabil.
Die Inflationsraten in den USA, Europa und im Vereinigten Königreich stabilisierten sich auf Werten leicht über dem Zielkorridor der Zentralbanken, was zu einer Beendigung respektive Pausierung des zuvor eingeleiteten Zinssenkungszyklus führte. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) konnte dank anhaltend tiefen Inflationsraten und -aussichten den Leitzins bis zum Juni 2025 auf 0 senken, was den Schweizer Unternehmen zugutekam. Dabei spielte der sich stetig aufwertende Schweizer Franken eine wichtige Rolle, sorgt er doch für eine anhaltend negative Inflation auf Importgüter und Dienstleistungen.
Für die industrie- und pharmalastige Aargauer Wirtschaft waren die Herausforderungen im Berichtsjahr besonders gross, betrafen die US-Handelszölle doch ausschliesslich Güter und keine Dienstleistungen. Nichtsdestotrotz sorgten hohe Innovations- und Qualitätsvorteile auch im Kanton Aargau dafür, dass sich die Wirtschaftsleistung weiter ausdehnen konnte, wenn auch etwas langsamer als in den Vorjahren.

Im ersten Jahr der Strategieperiode 2025–2028 vermittelten die Strategiekennzahlen ein positives Gesamtbild. Die quantitativen Kennzahlen, einschliesslich die in der Eigentümerstrategie definierten Zielgrössen, wurden in mehreren Bereichen übertroffen. Die qualitativen Ziele zeigen insbesondere bei der Kundenzufriedenheit und beim Energieindex der Mitarbeitenden eine weiterhin erfreuliche Entwicklung: Sie bestätigen die Wirksamkeit der eingeschlagenen strategischen Stossrichtungen.
Die sechs Handlungsfelder zeigen den Fokus der aktuellen Strategieperiode auf:
Die Marktdurchdringung wird durch ein konsequent auf Qualität ausgerichtetes Wachstum vorangetrieben. Mit der Umsetzung ihres Leistungsversprechens bleibt die AKB für ihre Kundinnen und Kunden hoch relevant und kann auch potenzielle Kundinnen und Kunden überzeugen. Dies zeigt sich in der Zunahme der Hauptbankbeziehungen und im erfreulichen Kundenwachstum.
Durch ein gezieltes Kanalmanagement vereinfacht die AKB die Prozesse für ihre Kundinnen und Kunden. Die digitalen Kanäle werden kontinuierlich um Self-Service-Möglichkeiten erweitert und das Zusammenspiel mit den physischen Kanälen wird optimiert. Ergänzend investiert die AKB in ihre Geschäftsstellen, um dem Anspruch auf Nähe und persönliche Kundenbetreuung gerecht zu werden.
Innerhalb der Weiterentwicklung des Betriebsmodells stand im Berichtsjahr insbesondere der Ausbau der Unterstützungsfunktionen für die Kundenberaterinnen und Kundenberater im Vordergrund. Dadurch wurde ihre Arbeit effektiver und zielgerichteter.
Im strategischen Handlungsfeld «Zukunftsfähigkeit» werden Massnahmen initiiert, um die relevanten Fähigkeiten der Mitarbeitenden sicherzustellen. Als attraktive Arbeitgeberin legt die AKB grossen Wert darauf, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen, zu entwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden.
Zentrale Vorhaben aus der Klimastrategie wurden im Berichtsjahr gestartet beziehungsweise umgesetzt und systematisch in der Organisation der AKB verankert. Damit stärkt die Bank ihre nachhaltige Ausrichtung.
Die AKB modernisiert ihre Informatik stetig und stärkt zentrale technische Kompetenzfelder. So werden Agilität, Flexibilität, Stabilität und Sicherheit sichergestellt.
Die AKB begleitet ihre Kundinnen und Kunden rund um finanzielle Fragen mit Herz und Kompetenz. Sie ist die strategische Partnerin für eine starke Wirtschaft im Marktgebiet – professionell und persönlich.
Auch im Berichtsjahr setzte die AKB auf die Förderung fachlicher und persönlicher Kompetenzen sowie auf den gezielten Aufbau eines internen und externen Talentpools, um Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft im Unternehmen zu halten. Besonderen Wert legte die Bank auf die individuelle Karriereentwicklung, auf moderne Arbeitsbedingungen und auf Gleichberechtigung bei Vergütung und Entwicklungschancen. Auf dem Arbeitsmarkt zeichnet sich die AKB durch eine vertrauensvolle, wertschätzende und menschenorientierte Unternehmenskultur aus.
Als Reaktion auf demografische und gesellschaftliche Entwicklungen verfolgt die AKB ein vorausschauendes Demografie-Management. Die Bank investiert gezielt in die Ausbildung junger Talente, um diese ideal auf das Berufsleben vorzubereiten und bietet allen Mitarbeitenden vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Flexible Pensionierungsmodelle ab 58 Jahren sowie Optionen zur Weiterbeschäftigung bis 70 schaffen Entscheidungsfreiheit. Darüber hinaus stärkt die AKB durch ihre Lernkultur und die Karrieremöglichkeiten die Zukunftsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden und der Bank. Durch den konstruktiven Umgang mit dem stetigen Wandel erkennt die Bank Veränderungen als Chance.
Die AKB fördert Arbeitsformen, die Flexibilität und Eigenverantwortung unterstützen. Dazu zählen ortsunabhängiges Arbeiten, Jobsharing – auch auf Führungsebene – sowie die Möglichkeit, zusätzliche Ferientage zu erwerben. Diese Arbeitsmodelle sind Ausdruck der modernen Unternehmenskultur, die Vertrauen, Selbstbestimmung und eine ausgewogene Work-Life-Balance fördert und damit die langfristige Anziehungskraft als Arbeitgeberin stärkt. In Verbindung mit der familiären Organisationskultur wird damit auch die Leistungsfähigkeit gestärkt. Die Online-Plattform für Arbeitgeberbewertungen kununu zeichnet die AKB dafür erneut als «Top Company 2026» aus.
Auch im Jahr 2025 erhöhte die AKB die Anzahl der Ausbildungsplätze und diversifizierte das Ausbildungsangebot. Der breite Skill-Mix ermöglicht es der Bank, auf die vielfältigen Interessen und Kompetenzen der nächsten Generation einzugehen und den Anforderungen der AKB als Finanzinstitut gerecht zu werden.
Die Unternehmenskultur ist ein Erfolgsfaktor der AKB: Die Mitarbeitenden sind engagiert und begleiten die Kundinnen und Kunden kompetent und mit Leidenschaft in allen Finanzfragen. Die Führungskräfte nehmen bei der Gestaltung dieser Kultur eine zentrale Rolle ein: Sie schaffen den Rahmen für ein menschen- und leistungsorientiertes Miteinander, indem sie als Vorbild vorausgehen, Mitarbeitende aktiv beteiligen und Entwicklung im Sinne einer Lernkultur zu ihrer Priorität machen.
Im Berichtsjahr betrug die Anzahl Vollzeitstellen im Durchschnitt 908 (teilzeitbereinigt, Lernende, Praktikantinnen, Praktikanten und Mitarbeitende im Ausbildungspool zu 100 %), was einem Zuwachs von 4,5 entspricht. Dieser Anstieg wurde durch die Besetzung der offenen Stellen beeinflusst. Zum Jahresende haben sich die Vakanzen deutlich reduziert.
Die AKB bietet an 32 Standorten für Privatkundinnen und Privatkunden wie auch für Geschäftskunden eine ganzheitliche Beratung an. Dieses Engagement vor Ort wird durch die Modernisierung des Geschäftsstellennetzes unterstrichen: Die Niederlassung Mutschellen bezog 2025 neue Räumlichkeiten, diejenigen in Magden und Gränichen wurden saniert. In Seengen konnte die AKB das 10-Jahre-Jubiläum feiern.
Im Berichtsjahr hat die AKB wiederum erfreulich viele neue Privatkundinnen und Privatkunden dazugewonnen. Im gleichen Zeitraum stärkte die AKB ihre Position als ideale Partnerin für Vorsorgen und Anlegen durch intensive Ausbildung und laufende Erneuerung der Dienstleistungen. Verständlichkeit, Kostentransparenz und eine langfristig gute Performance machen das Anlagegeschäft der AKB aus. In diesem Bereich konnte die Bank ein starkes Wachstum verzeichnen, was auch für das Hypothekargeschäft und für die Kundeneinlagen gilt.
Die neuen Mitarbeitenden der Kundenzonen in den AKB-Geschäftsstellen besuchten im Jahr 2025 das Training «Willkommen@AKB», welches in Zusammenarbeit mit der Hotelfachschule Luzern durchgeführt wurde. In entsprechenden Umfragen bei Kundinnen und Kunden wurden eine hohe Servicebereitschaft, die Freundlichkeit und die kompetente Beratung der AKB bestätigt.
Die regionalen AKB Immo-Messen waren auch 2025 sehr beliebt. Ortskundige Maklerinnen, Makler und Immobilienfirmen präsentierten ihre Projekte. Die Anlässe verzeichneten eine rekordhohe Anzahl an Besucherinnen und Besuchern.
Im Berichtsjahr wurde im Anlagegeschäft das Vermögensverwaltungsangebot ausgebaut. Gleichzeitig wurde ein Investment-Consulting-Team aufgebaut, welches tradingaffine Private-Banking-Kundinnen und -Kunden berät und betreut.
Das Jahr 2025 war für die KMU von komplexen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Die Unternehmen zeigten aber, begleitet durch die AKB, die nötige Widerstandsfähigkeit. Durch ihre individuelle Beratung, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die praxisnahe Unterstützung erweiterte die AKB ihre Kundenbasis im wichtigen KMU-Segment erfolgreich.
Am 18. Aargauer Wirtschaftstag ehrte die AKB zusammen mit dem Aargauischen Gewerbeverband herausragende unternehmerische Leistungen im Kanton mit dem Aargauer Unternehmenspreis. Der Wirtschaftskongress 2025 hingegen hatte das Thema «Mensch und Team als Erfolgsfaktor» im Fokus.
Als Förderin von Innovationen und Start-ups vernetzte die AKB an der 8. Startup Investor Session Aargauer Jungunternehmen gezielt mit potenziellen Investorinnen und Investoren. Mit AKB Succession begleitete die Bank zudem Personen, die sich im Prozess einer familien- oder betriebsinternen Nachfolge befanden und eröffnete Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern den Zugang zu wertvollem Expertenwissen.
Mit dem im Berichtsjahr eingeführten Investment Report bietet die AKB ihren institutionellen Kunden ein Instrument, das sie bei der strategischen Planung, bei Investitionsentscheidungen und bei der Kontrolle ihrer Vermögenswerte unterstützt. Mit dem ebenfalls neu lancierten Nachhaltigkeitsreporting kann die Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten transparent gezeigt und nachvollzogen werden.
Im Jahr 2025 erreichte die AKB in einer Kundenumfrage, durchgeführt von der Handelszeitung und dem Magazin PME in Kooperation mit dem Marktforschungs- und Datenunternehmen Statista, den ersten Platz in der Kategorie «Top Banken für Geschäftskunden – Grossunternehmen».
Im Zuge der Anpassung der Vermögensverwaltungsmandate wurde das Produktangebot neu strukturiert. Die Mandatsstrukturen wurden stärker differenziert und die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden noch gezielter abgedeckt. Zudem wurde das Beratungserlebnis für die Kundinnen und Kunden spürbar verbessert. Dies wirkte sich positiv auf die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus.
Per 7. Juli 2025 trat Evelyn Meier als Bereichsleiterin Kundenlösungen in die AKB-Geschäftsleitung ein. Als ausgewiesene Führungspersönlichkeit mit langjähriger Erfahrung in der Finanzbranche ist Evelyn Meier die Nachfolgerin von Mirco Hager, der diese Funktion in der AKB sieben Jahre wahrnahm.
Aufgrund des starken Kundenwachstums wurden im Berichtsjahr die Services und die Erreichbarkeit der Bank für die Kundinnen und Kunden weiter optimiert. Initial aufwändige administrative Prozesse wurden zudem vereinfacht und in den zentralen Dienstleistungskatalog, der laufend ausgeweitet wurde, aufgenommen. Davon profitieren alle Kundinnen und Kunden, und auch die Kundenberaterinnen und Kundenberater, die entlastet werden.
Weitere Vereinfachungen, Prozessverbesserungen und Unterstützungsmassnahmen schaffte die AKB vor allem im Eröffnungsprozess für juristische Personen und insbesondere für Mikrounternehmen. Eine im ersten Quartal 2025 professionell durchgeführte Qualitätsprüfung mittels Kundenumfrage zeigte eine eindrücklich hohe Kundenzufriedenheit.
Die Betrugsversuche gegenüber Kundinnen und Kunden haben im Jahr 2025 erheblich zugenommen und der verursachte Schaden ist weiter gestiegen. Die Methoden reichten vom Enkeltrickbetrug bis hin zu täuschend echten Fälschungen von e-Banking-Anmeldeseiten, Beiträgen in sozialen Medien und gefälschten Call-Center-Anrufen. Die AKB wird weiterhin auf diese Problematik sensibilisieren. Durch geeignete Massnahmen wurde im Berichtsjahr zudem die Widerstandsfähigkeit der Bank in Krisen- und Katastrophensituationen (Resilienz) weiter gefestigt.
Im Berichtsjahr wurde die AKB Mobile App eingehend analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in eine komplett überarbeitete App ein, die voraussichtlich im Jahr 2026 den Kundinnen und Kunden zur Verfügung gestellt wird.
Der sich im Bau befindende neue Regionalsitz Wohlen kann voraussichtlich im Herbst 2026 eröffnet werden. Am Hauptsitz in Aarau wurden zudem mehrere Räumlichkeiten umgestaltet: Die Mitarbeitenden können dank modernen Arbeitsumgebungen nun sehr flexibel arbeiten.
Die AKB verzichtete auch im Jahr 2025 auf ein eigenes Produkt, auf die Beratung und auf Empfehlungen im Bereich Krypto-Assets. Bis auf Weiteres wird auch kein Multibanking für Privatkundinnen und Privatkunden angeboten.
Im Frühjahr 2025 hat die AKB das Produkt-, das Prozess- und das Projektmanagement zusammengeführt. Damit wird der steigenden Komplexität der Produkte und den funktionalen, regulatorischen sowie rechtlichen Anforderungen mit einer noch effizienteren Organisation begegnet.
Die Bedrohungslage durch Cyberrisiken blieb im Berichtsjahr angespannt. DDoS-Attacken und Ransomware-Angriffe mit diversen Phishing-Techniken standen im Zentrum der Überwachung und des Schutzdispositivs. Beobachtet wurden vermehrt lang anhaltende Angriffsversuche, die mit der Unterstützung von künstlicher Intelligenz entwickelt wurden. Das Sicherheitsdispositiv wurde im Berichtsjahr den Entwicklungen entsprechend kontinuierlich angepasst und gestärkt.
Das hohe Kreditwachstum im grundpfandgesicherten Geschäft und zugleich hohe Fälligkeiten von Kapitalmarktgeldern erforderten im ersten Halbjahr 2025 ein umsichtiges Refinanzierungsmanagement. Die Liquiditäts- und Refinanzierungssituation wurde engmaschig verfolgt, und es wurden zielführende Massnahmen aus den Analysen abgeleitet. Seit Ende 2024 unternimmt die AKB zur Stärkung des Liquiditätsmanagements die notwendigen Vorbereitungsarbeiten, um im Krisenfall vom Instrument «Liquidität gegen hypothekarische Sicherheit (LGHS)» der SNB profitieren zu können.
Die regulatorischen Neuerungen gemäss dem Eigenmittelregime Basel III final wurden im Jahr 2025 abgeschlossen. Die geltenden Vorgaben wurden einerseits in die Kreditregelwerke und ins Kreditpricing integriert – andererseits wurden die externe Berichterstattung und die interne Bankergebnisrechnung fristgerecht und vorschriftsgemäss angepasst. Gleichzeitig hat die AKB im Berichtsjahr das Themengebiet naturbezogene Finanzrisiken weiter in ihre Geschäftsprozesse und in das Gesamtbank-Risikoregelwerk aufgenommen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Analyse von Naturgefahren und der Bewertung potenzieller Auswirkungen auf die Bank. Mit der Umsetzung der Anforderungen der FINMA zur Einzelkrediterhebung steht auch im Jahr 2026 die Umsetzung einer regulatorischen Neuerung im Fokus.
Die Qualität im Kreditportfolio wurde weiter gesteigert. So ist beispielsweise die durchschnittliche Belehnung im Hypothekargeschäft um weitere 0,6 % gesunken. Mit dem Start einer breit angelegten Ausbildung der Kundenberaterinnen und Kundenberater im Kreditgeschäft wird das fachliche Know-how gezielt auf hohem Niveau gesichert.
Die bis anhin extern betriebene Controlling-Lösung wurde im Jahr 2025 ins Data Warehouse der AKB überführt. So wird sichergestellt, dass betriebswirtschaftliche Auswertungen noch schneller und bankübergreifende Datenprozesse im Rahmen einer integrierten Finanzarchitektur effizienter gestaltet werden.
Die AKB übernimmt für die Bevölkerung im Marktgebiet Verantwortung und engagiert sich in verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens. Schwerpunkte werden im Sport, in der Kultur, in der Wirtschaft und im Bereich Umwelt und Soziales gesetzt. Mit vielfältigen Partnerschaften und Anlässen werden Emotionen geweckt und die Menschen im Kanton begeistert.
Mit rund der Hälfte des Sponsoringbudgets unterstützte die AKB im Jahr 2025 den Sport im Marktgebiet. Davon profitierten nicht nur die ersten Mannschaften der FC Aarau Frauen, des FC Aarau und des EHC Olten – auch der Nachwuchs im Aargau wurde unterstützt. Etwas mehr als ein Drittel des Budgets ging an kulturelle Engagements. Diverse regionale Partnerschaften vervollständigten das Sponsoringportfolio der AKB.
Die Engagements und Events der AKB werden regelmässig auf ihre Nachhaltigkeit überprüft. Im Jahr 2025 wurde die Zusammenarbeit mit den SBB für die kostenlose An- und Abreise an AKB-Events ausgeweitet. Die AKB-Partnerinnen und -Partner im Eventbereich wurden zudem auf nachhaltige Anliegen sensibilisiert und – bei Bedarf – in der Umsetzung von Massnahmen unterstützt.
Das Sponsoring der AKB steigerte auch im Jahr 2025 die Lebensqualität im Marktgebiet, setzte auf Nachhaltigkeit und machte die Marke für die Bevölkerung erlebbar. Es wurden Erlebnisse geschaffen, die in Erinnerung bleiben.
Bei der gemeinnützigen Stiftung der AKB gingen im Jahr 2025 insgesamt 257 Gesuche ein, insbesondere aus dem sozialen und kulturellen Bereich. Dies waren 3 weniger als im Jahr 2024 – 141 Vorhaben erhielten gesamthaft CHF 1,4 Millionen an Unterstützungsbeiträgen. Die Stiftung erhielt CHF 2,5 Millionen aus dem Jahresgewinn 2024 der AKB, um die Lebensqualität und das gesellschaftliche Zusammenleben im Geschäftsgebiet zu bereichern. Dieses Ziel schätzte und unterstützte auch eine grosszügige Kundin: Sie spendete der Stiftung CHF 90 000.
Aus Corporate-Design- und Lizenzgründen wurde im Jahr 2025 nach detaillierten Abklärungen und umfangreichen Tests die Schriftart «Poppins» als Standardschrift der AKB eingeführt. Die Umstellung erfolgte phasenweise und betraf alle Kundenkontaktpunkte wie beispielsweise die Website, das Online-Banking, sämtliche Druckprodukte und die AKB-Tools im Kundenkontakt. Die runde, geometrische Form von «Poppins» macht sie zu einer sehr gut lesbaren, modernen Schriftart.
Auf der AKB-Website wurden nicht nur das Layout neu gestaltet und die Schriften angepasst, auch die Navigation wurde optimal auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden und der weiteren Anspruchsgruppen abgestimmt.
Das Fussball-Sponsoringengagement der AKB wurde mit vielfältigen Aktivierungsmassnahmen, beispielsweise mit der Verlosung von FC Aarau-Tickets auf dem AKB-Freizeitportal und auf den Social-Media-Kanälen, begleitet. Zudem wurde eine Testimonial-Kommunikations-Kampagne mit Spielerinnen und Spielern aus dem Aargauer Fussball realisiert, die mit Plakaten, Inseraten, auf Social Media und Online-Portalen eine grosse Reichweite generierte. Auch im hauseigenen Podcast, dem AKB Finanz-Tanz, wurde das Thema Fussball regelmässig aufgenommen.
Die AKB erwartet für das Jahr 2026 einen fortgesetzten Anstieg der Inflationsraten in den USA, da die US-Notenbank (FED) offensichtlich das Risiko sinkender Arbeitsmärkte höher gewichtet als einen möglichen Inflationsanstieg.
Die Konjunkturdynamik wird weltweit durch die US-Handelspolitik gebremst. Auch die Wachstumsraten in der Schweiz hängen stark von der Entwicklung der Zölle und der Behandlung unseres wichtigsten Exportmarktes, der Pharmaindustrie, ab.
Die konjunkturelle Dynamik in der Schweiz gemessen am BIP-Wachstum wird aus Sicht der AKB ähnlich hoch liegen wie 2025 und rund 1 % betragen. Dazu kommt eine andauernde Aufwertung des Schweizer Frankens und eine Senkung der Energiepreise. Diese Faktoren dürften dafür sorgen, dass die Inflationsrate in der Schweiz in den negativen Bereich fällt. In diesem Fall könnte es die SNB wohl nicht mehr vermeiden, die Zinsen im Verlauf des Jahres 2026 in den negativen Bereich zu senken.